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Insel Hiddensee / Halbinsel Fischland-Darss-Zingst

Kleinode in der Ostsee: Halbinsel Fischland-Darss-Zingst und Insel Hiddensee

Haben Sie mal wieder Lust, etwas völlig Neues zu sehen und abzutauchen in ganz andere Welten? Dazu müssen Sie nicht allzu weit fahren, denn im Nordwesten Deutschlands, mitten in der Ostsee, finden Sie zwei Kleinode, die Ihnen genau dieses Gefühl vermitteln. Die Rede ist von der Halbinsel Fischland-Darss-Zingst in der Nähe der Hansestadt Rostock sowie von der zauberhaften Insel Hiddensee, die man per Fähre von Schaprode auf Rügen, Deutschland grösster Insel, aus erreicht. Beide Eilande sind geprägt von einer urwüchsigen Naturlandschaft, die durch Wind und Wasser geformt und charakterisiert wurde.

Natur und Kultur auf der Halbinsel Fischland-Darss-Zingst

Nur etwa 35 Kilometer von der Grossstadt Rostock entfernt befindet sich die langgestreckte und schmale Halbinsel Fischland-Darss-Zingst mit ihren traumhaften Sandstränden, den naturbelassenen Urwäldern, den Künstlerkolonien und den saftig grünen Salzwiesen. Hier, im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, fühlt sich der Besucher inmitten der riesigen Bäume und rollenden Ostseewellen zurück versetzt in längst vergangene Zeiten. Die Halbinsel ist zu einem sehr grossen Teil von nicht bzw. kaum bewirtschafteten Urwäldern, die durch einen sehr alten Baumbestand, seltene Tier- und Pflanzenarten und nichtsdestotrotz durch zahlreiche Rad- und Wanderwege geprägt sind, bewachsen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit gross, im Frühjahr oder Herbst tausende von Kranichen hautnah zu erleben, einen majestätischen Seeadler durch die Lüfte schweben oder Kormorane auf den Buhnen am Strand sitzen zu sehen. Die malerische Schönheit dieser Insel zieht übrigens seit jeher nicht nur Touristen, sondern auch zahlreiche Künstler an – auch heute noch, wovon die unzähligen Galerien zeugen.

Tipp: In der Hauptsaison zwischen Juni und August ist es auf der Halbinsel Fischland-Darss-Zingst oftmals sehr voll. Wollen Sie die ursprüngliche Schönheit dieses Fleckchens für sich allein geniessen, so kommen Sie am besten im Frühjahr oder Herbst – dann ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Kranichsichtung immens hoch. Die majestätischen Vögel rasten zu tausenden in den sumpfigen Gebieten der Halbinsel.

Durchatmen auf der Insel Hiddensee

«Wiese und Meer! Meer und Wiese und Wind! Wind, Sturm und ewig brandende, rauschende, donnernde Flut! (…)» Diese Worte schrieb im Jahre 1896 der Schriftsteller Gerhard Hauptmann («Die Weber») über die westlich von Rügen inmitten der Ostsee liegende Insel Hiddensee. Auch heute noch kann der Besucher die Naturgewalten hier hautnah erleben, tief die salzige Meeresluft einatmen und sämtlichen Alltagsstress einfach von sich abperlen lassen. Für besonders viel Ruhe sorgt der Umstand, dass auf der gesamten Insel kein Auto fahren darf – stattdessen sind Einheimische wie Touristen grundsätzlich zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd unterwegs.

Tipp: Die meisten Besucher Hiddensees sind lediglich Tagestouristen, die abends mit der letzten Fähre wieder nach Rügen entschwinden. Wollen Sie den Zauber der Insel hautnah spüren, dann übernachten Sie am besten in einer der Pensionen – Sie werden Hiddensee quasi für sich allein haben, selbst in der Hauptsaison.

Wie Sie die Kleinode der Ostsee am besten erreichen

Von Zürich aus sind diese beiden Kleinode der Ostsee in wenigen Stunden zu erreichen – zumindest in den Monaten zwischen Mai und Oktober. Dann gibt es nämlich an mehreren Tagen in der Woche eine Direktflugverbindung zwischen Zürich und dem in der Nähe der Hansestadt Rostock befindlichen Flughafen Rostock-Laage. Von hier aus sind Sie mit dem Auto oder mit dem Bus innerhalb von noch nicht einmal einer Stunde auf der Halbinsel Fischland-Darss-Zingst. Bis zum Fähranleger Schaprode auf Rügen brauchen Sie mit dem Mietwagen etwa anderthalb bis zwei Stunden. Die Überfahrt selber dauert nur wenigen Minuten.

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